20. Oktober 2016

KUNST TRIFFT POLITIK #3: Kultur per Gesetz? - Was wir von anderen Bundesländern lernen können.

Zu einem Podiumsgespräch über dieses wichtige Thema am 27.10. um 19 Uhr in dem Museum "Flohburg" in Nordhausen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Zu Gast sind unter anderem:

BENJAMIN-IMMANUEL HOFF (Minister für Kulturangelegenheiten und Chef der Thüringer Staatskanzlei)
FRANZ SODANN (MdL, kulturpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion DIE LINKE in Sachsen)
SIGRID HUPACH (MdB, kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE)
KATJA MITTELDORF (MdL, kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE in Thüringen)

 

Noch immer gilt Kulturförderung in weiten Teilen der Gesellschaft als Subvention, deren Ausschüttung viele Menschen in Frage stellen. Für DIE LINKE. gehört Kultur jedoch ausdrücklich zur Daseinsvorsorge, die nicht am Duktus der “freiwilligen Aufgabe” scheitern darf und die viel mehr ist als nur eine finanzielle Frage. Kultur ist der Kitt einer Gesellschaft und darf daher nicht auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz reduziert werden.

Zum Erhalt der kulturellen Vielfalt und für die Schaffung von Rahmenbedingungen für die künstlerische Moderne sind allerorten Kulturgesetze im Gespräch oder in der Umsetzung. Eines der prominentesten Beispiele kommt dabei aus Nordrhein-Westfalen. Auch in Thüringen hat die rot-rot-grüne Koalition sich zu einem solchen Gesetzesvorhaben bekannt. Der Erarbeitungsprozess dazu ist Anfang des Jahres gestartet. Doch die Fragen bleiben: können solche Gesetze aber die Erwartungen von Kulturschaffenden überhaupt erfüllen? Können sie einen Beitrag zur gesellschaftlichen Verankerung von Kultur leisten? Oder sind sie zu Papiertigern verdammt?

 

Interessierte Genossinnen und Genossen aus dem Eichsfeld melden sich bitte bis zum 25. Oktober 2016 in der Geschäftsstelle Heiligenstadt, damit wir entsprechende Fahrgemeinschaften bilden können.

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