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Landtagskandidatin Sigrid Hupach für den Wahlkreis II stellt sich vor

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, nach zehnjähriger Erfahrung als Kommunalpolitikerin und einer Legislatur in der Linksfraktion im Deutschen Bundestag kandidiere ich erstmalig für den Thüringer Landtag als Direktkandidatin für den Wahlkreis Eichsfeld II.

Ich bin aufgewachsen im Eichsfeld, lebe bis heute dort und stehe für ein gutes Leben im ländlichen Raum. Gleichwertige Lebensver-hältnisse in Stadt und Land, in Nord, Süd, Ost und West herzustellen, ist ein erklärtes politisches Handlungsziel der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung.Gleichwertig bedeutet nicht gleich, aber die Daseinsversorgung mit guten Wohnangeboten, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Kultur- und Freizeitvielfalt, einer guten Wirtschafts-(inklusive Land- und Forstwirtschaft) und Verkehrsinfrastruktur mit einem bedarfsgerechtem öffentlichen Nahverkehrsnetz muss auch im ländlichen Raum gewährleistet sein.

Gerade die Frage der Mobilität ist für viele ein sehr wesentliches Kriterium bei der Entscheidung für oder gegen ein Leben im ländlichen Raum. Deshalb brauchen wir eine gute Verkehrsanbindung an die urbanen Zentren mit einer Streckenertüchtigung der Schieneninfrastruktur in Ergänzung mit Rufbusmodellen, Sammeltaxen oder Bürgerbussen. Auch das Radwegenetz muss entsprechend angepasst und ausgebaut werden. Die Rotrotgrüne Landesregierung hat in der laufenden Legislatur einiges auf den Weg gebracht. Ein Thüringer Radverkehrskonzept wurde entwickelt. Zehn Prozent der Mittel des kommunalen Straßenbaus fließen in den Radewegeausbau. Das Landesbusnetz wurde ausgebaut und das Azubiticket eingeführt. Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Gotha – Leinefelde steht im aktuellen Verkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf und wird in den nächsten Jahren umgesetzt. Alle Verkehrsmittel müssen fahrplanmäßig aufeinander abgestimmt und vernetzt werden unter Nutzung der Chancen der Digitalisierung. Die Dorf- und Stadtentwicklungsplanung nachhaltig, generationen- und umweltgerecht zukunftsfest zu gestalten ist die Herausforderung der nächsten Jahre. Nicht mehr den Mangel verwalten, sondern lebenswerte und familienfreundliche Dörfer und Städte mit gesicherter Daseinsversorgung zu entwickeln, sind meine Zukunftsprojekte. Das gelingt nur unter Einbeziehung der Akteure und Menschen vor Ort und der Stärkung politscher Mitbestimmung aller Generationen.

Jung und Alt gemeinsam im ländlichen Raum halten und unterstützen – dafür kämpfe ich seit Jahren. Liebe Wählerinnen und Wähler, am 27. Oktober 2019 bitte ich deshalb um Euer / Ihr Vertrauen und Eure / Ihre Stimme